{"id":28,"date":"2016-07-11T10:42:37","date_gmt":"2016-07-11T08:42:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wvb.rhsoft.at\/?page_id=28"},"modified":"2025-01-20T08:54:23","modified_gmt":"2025-01-20T07:54:23","slug":"gruendungsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.wy-volksbuehne.at\/?page_id=28","title":{"rendered":"Gr\u00fcndungsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Kurt Neureiter, ein ausgebildeter Schauspieler und Arbeiter in den B\u00f6hler-Ybbstal-Werken (damals noch ein sowjetisches USIA|USIA-Werk), wurde 1949 dienstlich von Kapfenberg nach B\u00f6hlerwerk (versetzt. Er fand in Fritz Haselsteiner einen ebenso theaterbegeisterten Kollegen. Da damals die Gefahr bestand, als kommunistischer USIA-Betriebstheaterverein vereinnahmt zu werden, entstand im September 1950 in Waidhofen ein dezidiert \u201eunpolitischer Theater- und Kulturverein\u201c, die Waidhofner Volksb\u00fchne. Die Gr\u00fcndungshauptversammlung fand am 2. September 1950 im ehemaligen Hotel Inf\u00fchr in Waidhofen an der Ybbs statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Man setzte sich zur Aufgabe, die Theaterkunst zu pflegen und dem Waidhofner sowie dem ausw\u00e4rtigen Publikum erstklassige B\u00fchnenwerke nicht nur Unterhaltung und Zerstreuung zu bieten, sondern zugleich eine wertvolle Bereicherung literarischen Wissens anzubieten. Idealismus und Uneigenn\u00fctzigkeit der Mitglieder waren und sind die tragenden S\u00e4ulen des Vereines. Der Reingewinn aus allen Veranstaltungen sollte einem Stadtsaalbaufonds zuflie\u00dfen. Damit wollte der Verein eine tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung zur L\u00f6sung der leidigen Saalfrage leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr das erste Spieljahr 1950\/51 hatte man sich ein gro\u00dfes Programm vorgenommen: 2 Operetten, eine gro\u00dfe Freilichtauff\u00fchrung, drei Lustspiele und eine Maskenredoute. Am 11. November 1950 gab es das erste B\u00fchnenst\u00fcck. Zur Auff\u00fchrung gelangte der Schwank \u201eDer Raub der Sabinerinnen\u201c von Franz und Paul Sch\u00f6nthan. Gespielt wurde im Saal des Hotels Inf\u00fchr.1951 gab es die erste Freiluftauff\u00fchrung (&#8222;Der Pfarrer von Kirchfeld&#8220; von Ludwig Anzengruber) im Parkbad und im Sommer 1953 \u00fcbersiedelte man erstmals mit Shakespeares \u201eDer Widerspenstigen Z\u00e4hmung\u201c ins Rothschildschloss. Den Auff\u00fchrungen an diesem historischen Ort gab man den Namen \u201eSchlosshofspiele\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bis zur Errichtung des Statsaales dauerte es noch viele Jahre, man spielte bis dahin im Hotel Inf\u00fchr, im B\u00f6hlersaal der B\u00f6hlerwerke, im Pfarrsaal der Pfarrgemeinde, im Schlosshof und am Oberen Stadtplatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1975 war es endlich so weit, der lange herbeigesehnte Stadtsaal wurde unter B\u00fcrgermeister Erich Vetter eingeweiht.<br \/>\nNach einem Umbau im Jahre 2007 wurde der Stadtsaal in Plenkersaal umbenannt. Der akustische Hightech-Saal bietet eine professionelle B\u00fchne f\u00fcr Theatervorstellungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span class=\"maintextbold\">OBM\u00c4NNER\u00a0<\/span><\/strong><br \/>\n1950 &#8211; 1957 Fritz Haselsteiner<br \/>\n1957 &#8211; 1962 Ing. Hermann Hanaberger<br \/>\n1962 &#8211; 1966 Major a.D. Ernst Schwartz-R\u00f6hnstedt<br \/>\n1966 &#8211; 1967 Hans Gindl<br \/>\n1967 &#8211; 1968 Fritz Haselsteiner<br \/>\n1968 &#8211; 1977 Wilfried M\u00fcck<br \/>\n1978 &#8211; 1983 Kurt Neureiter<br \/>\n1983 &#8211; 1985 Ernst Eibenberger<br \/>\n1985 &#8211; 2000 Werner Fally<br \/>\n2000 &#8211; 2003 Paul Konecny<br \/>\n2003 &#8211; 2005 Wolfgang Kettner<br \/>\n2005 &#8211; 2013 Werner Fally seit 2013 Ehrenobmann<br \/>\n2013 &#8211; 2025 Alexander Riess<\/p>\n<p>Seit 2025 Thomas Krall<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurt Neureiter, ein ausgebildeter Schauspieler und Arbeiter in den B\u00f6hler-Ybbstal-Werken (damals noch ein sowjetisches USIA|USIA-Werk), wurde 1949 dienstlich von Kapfenberg nach B\u00f6hlerwerk (versetzt. Er fand in Fritz Haselsteiner einen ebenso theaterbegeisterten Kollegen. 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